Als Zusatz zu der Erfahrung im Sicherheitsdienst hat der Geschäftsführer sein Studium im Sozialen Bereich an der FH in Dortmund absolviert. Während des Studiums arbeitete er als pädagogische Fachkraft in mehreren Einrichtungen für UMA (unbegleitete minderjährige Ausländer*innen) und zuletzt in einer EAE (Erstaufnahmeeinrichtung) in Dortmund. Seit Ende seines Studiums arbeitet er (seit 8 Jahren) als Einrichtungsleiter in einer Obdachlosenunterkunft.
In diesen Bereichen konnte er andere Einblicke im Umgang zu Menschen in schwierigen Lebenslagen gewinnen. Die Erfahrung im Sicherheitsbereich und in den verschiedenen Sozialen Bereichen befähigen ihm, in schwierigen Situationen professionell und sicher zu handeln.
Der Geschäftsführer ist seit 2023 Deeskalationstrainer und bietet Schulungen im Bereich Deeskalation und Schutztechniken für verschiedene soziale Berufe und andere Berufsfelder an.
Das Deeskalationsmanagement befasst sich mit den Themen Gewalt, Aggressionen und Konflikte jeglicher Art. Bei der Deeskalation geht es darum, Konflikte oder Gewalt stufenweise abzubauen oder zu verhindern.
In den letzten Jahren ist nach wissenschaftlichen Studien, die Zahl der physischen und psychischen Angriffe gegenüber Mitarbeitern*innen im sozialen Bereich und in anderen Bereichen mit Kontakt zu Kunden gestiegen. Daher ist es von großer Bedeutung, sich auf bestimmte Konfliktsituationen vorzubereiten.
Vor den Schulungen für Deeskalation wird in erster Linie der Bedarf ermittelt und die Schulung nach individuellen Bedürfnissen angepasst. Es gibt keine Zauberformeln, Allheilmittel oder Rezepte. Es werden Situationen in der Praxis dargestellt und wirksame und lösungsorientierte Methoden angewandt und trainiert.
Bei den Schutztechniken geht es nicht um „Selbstverteidigung“ sondern um reine Schutztechniken, um sich in brenzlichen Situationen befreien und den Gefahrenbereich verlassen zu können. Bei dieser Schulung werden Theorie und Praxis vereint, um Gefahren zu erkennen, zu bewerten und zu handeln. Es wird viel praktischer gearbeitet. Neben der Theorie werden praktische Vorgehensweisen trainiert.
Die oberste Priorität bei den Schutztechniken ist die körperliche Unversehrtheit für Mitarbeiter*innen und Klienten oder Kunden.